Erfahrungsbericht lexoffice

Warum ich und warum lexoffice

Da ist es nun: das neue Buchhaltungsprogramm, dass mir das Leben einfacher machen soll. Wie praktisch: stand doch grade das Jahresende samt Steuererklärung und Gewinnermittlung quasi vor der Tür. Da ich als gelernete Steuerfachdingsfrau ja quasi vom Fach bin, habe ich natürlich die ein oder andere Vorliebe…und ja: der Schuster hat auch hier manchmal die schlechtesten Schuhe: Ohne vernünftiges Programm und etwas Zeit würde das hier mit dem Papierkram auch nichts werden.
Egal: da ich in Elternzeit bin UND mich selbstständig gemacht habe (ich muss niemandem erzählen, dass das ein ziemlicher Spagat sein kann…so mit Kind & Kegel) muss es einfach und schnell und günstig sein. Die eierlegende Wollmichsau eben.

Auf lexoffice bin ich durch eine Freundin in der mompreneurs Gruppe auf Facebook geworden. Eine email und „zack“ durfte ich diese Rechnungs- und Buchhaltungslösung von Haufe Lexware gegen ein Honorar und ehrlichen/ authentischen Bericht kostenlos testen (sponsored post).
Vielen Dank an dieser Stelle für das Vertrauen.

Erste Schritte:
In das Programm kann man sich auch als „100% PC-Anwender“ recht schnell reinarbeiten (vorausgesetzt die Kinder schlafen oder sind mit dem Mann zum Wochenendeinkauf):
Zuerst schaut man sich das Produkt auf dieser Seite an und dann meldet man sich da an.
Als nächstes folgt man der Bestätigungsemail, meldet sich erneut an und legt los. Zeitaufwand bis hier: ca. 10 Minuten

Auf der rechten Seite kann man ganz einfach seine Firmendaten eingeben und arbeitet sich dann einfach Reiter für Reiter durch. Sollte man später die Daten nochmal ändern wollen, kann man das ganz simpel über das Zahnrad oben rechts machen: Von dort gelangt man in die Einstellungen wieder zurück

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Ans Eingemachte:
lexoffice bietet nicht nur die klassische Rechnungsschreibung und Angebotserstellung an, sondern auch die vollumfängliche Buchhaltung sowie die Erstellung der Gewinnermittlung am Jahresende.
Besonders schön finde ich hier die Möglichkeit die verschiedenen Pakete entweder einzeln oder als Rund-um-sorglos Lösung erwerben zu können – ganz so, wie man es braucht. Wer am Ende die Gewinnermittlung (oder zwischendurch die Voranmeldungen oder, oder, oder) vom Steuerberater seines Vertrauens erstellen lässt, der kann die Daten ganz einfach – auch DATEV konform – exportieren. Selbst den Kontenrahmen (beim Steuerberater zu erfragen) kann man ganz individuell einstellen.

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Die Fleißarbeit die Eingangs- und Ausgangsbelege zu erfassen (grade wenn man unterjährig oder am Jahresende mit einer neuen Buchhaltungssoftware liebäugelt) bleibt einem zwar nicht erspart, aber immerhin ist auch dieser Teil des Programms recht intuitiv: rechts neben „Dashbord“ einfach „Belege“ anklicken und dann das grüne Feld „+ neuer Beleg“ auswählen. Nur noch auswählen um welche Belegart es sich handelt und die Daten eintippen.

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Da ja immer mehr Eingangsrechnungen auch online ins Postfach flattern, kann man die Belege auch netterweise gleich hochladen und hat so neben der Buchung auch immer gleich den passenden Beleg vor Augen. Papierbelege können eingescannt und dann hochgeladen werden. Der Praxistipp von der Fachfrau lautet hier ganz klar: lieber jeden Abend die tagaktuellen (oder von mir aus auch wöchentlichen) Belege gleich erfassen und scannen, dann bleibt einem der monatliche Frust erspart – egal, ob die Buchhaltung nun der Steuerberater macht oder man selbst.

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Die Variante mit dem Banking über lexoffice konnte ich leider im Testzeitraum nicht testen. Aber es ist gut zu wissen, das es die Möglichkeit gibt auch hier mit wenigen „klicks“ seine Bankkomtoumsätze abzurufen, Überweisungen zu tätigen und Zahlungseingänge zu überwachen.

Zusammenfassung:
Vor dem Kauf kann man lexoffice im vollem Umfang vier Wochen lang kostenlos testen und schauen, ob das Programm für die eigenen Bedürfnisse und Wünsche auch passt.

Danach gibt es entweder die „kleine“ Variante für 6,90 €/Monat, welche man für „Rechnung & Finanzen“ nutzen kann. Die kleine Lösung ist besonders für Kleinunternehmer und/ oder Selbstständige prima, die mit diesem Programm “nur” ihre Rechnungen schreiben und bezahlen wollen.
Wer keinen Steuerberater hat, der ist mit der Variante „Buchhaltung und Finanzen“ für 11,90 € gut beraten und kann damit sehr schön seine laufende Buchhaltung erledigen. Laufende Buchhaltung meint Eingangs- und Ausgangsbelege erfassen, falls nötig die Umsatzsteuer-Voranmeldung via Elster zu erstellen sowie die Kasse und den Bankzahlungsverkehr zu managen.
Die „große“ Lösung namens „Buchhaltung und Berichte“ für immer noch günstige 14,90 €/ Monat ist dann für die Steuer- und Kontrollnerds oder „Alles-Selbermacher-Typen“ geeignet: Gewinnermittlung erstellen, das Anlagevermögen samt Abschreibungen verwalten und sogar den Abschluss erstellen …alles möglich.
Alle Varianten sind monatlich kündbar.

Fazit:
Mit ein wenig Zeit kann man hier die Büroarbeit von der Angebotserstellung über die Belegerfassung, Gewinnermittlung bis hin zum Zahlungsverkehr auch gut selbst erstellen. Wer seinen Steuerberater für das regelmäßige bemüht, kann diesen mit dem DATEV-konformen Export für kleines Geld glücklich machen.
Ich sehe lexoffice insbesondere bei Kleinunternehmen, Selbstständigen und Start-ups als geeignet im Einsatz.

 

 

 

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